2016

Ausstellungen 2016

Fremdes Land
Szilard Huszank - Malerei

30. Oktober 2015 bis 6. Januar 2016, Schwäbische Galerie
Der junge Maler Szilard Huszank, seit 2011 in Augsburg ansässig, zeigt in seiner umfangreichen Einzelausstellung Arbeiten aus den letzten Jahren. Seine fiktiven Landschaften entstehen nicht in der Natur. Dennoch regen den Künstler erinnerte Bäume, Seen, Berge und Felder zu Bildern an, die viel von der Atmosphäre der Landschaft widerspiegeln. Während seine früheren Gemälde in uns häufig den Eindruck erwecken, an diesem Ort schon einmal gewesen zu sein, leben seine neuen Arbeiten von einer stärkeren Verfremdung in Bezug auf die Farbigkeit und von einer freieren Wiedergabe der Motive... weiter

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Prosit Neujahr! Der Jahreswechsel und das Glück

29. November 2015 bis 31. Januar 2016, Volkskundemuseum
Der Jahreswechsel ist ein ganz besonderes Ereignis. In vielen Kulturen wird er speziell gefeiert und von verschiedensten Bräuchen begleitet. Das Silvesterfest markiert eine Zäsur, eine Verabschiedung des Alten und einen Aufbruch in Neues. So findet der letzte Tag des Jahres seinen Höhepunkt zum Schluss: mit dem Glockenschlag um Mitternacht. Der gesamte Silvesterabend, vom gemeinsamen Feiern bis zu Sekt und Feuerwerk, ist stark von Ritualen durchwoben. Die Ausstellung wirft einen Blick auf diesen besonderen Übergang – und seine Entwicklung hin zur heutigen Feier.

Gleichzeitig lockt das Unbekannte, man blickt nach vorne. Was bringt das neue Jahr? Doch bitte schön Glück! Kein anderes Fest im Jahreslauf versammelt so viele Glückssymbole: Schweinchen, Schornsteinfeger und vierblättrige Kleeblätter sollen helfen, die guten Vorsätze fürs neue Jahr auch wirklich umzusetzen. Und beim Bleigießen und anderen Spielen wird ein Blick gewagt, was das neue Jahr bereithält. Im Kontext von Silvester widmet sich die Ausstellung auch dem Phänomen Glück in unserer alltäglichen Kultur... weiter

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Der Landkreis Augsburg zu Gast in der Schwäbischen Galerie. Georg C. Wirnharter: Malerei, Grafik und Tonreliefs – Arbeiten aus 30 Jahren

17. Januar bis 21. Februar 2016, Schwäbische Galerie
Gemälde, Zeichnungen und Grafiken aus drei Jahrzehnten zeigt die umfangreiche Einzelausstellung von Georg C. Wirnharter aus Stadtbergen, geboren 1954 in Aichach. Seine Menschendarstellungen, Landschaften, Genrebilder, Interieurs und Stillleben thematisieren einen fortwährenden Dialog zwischen Kunst, Gesellschaft und Alltag. Viele Motive stammen aus seiner unmittelbaren Umgebung: das Atelier, der Blick aus dem Fenster, der Garten. Seine Städtebilder entstanden vorwiegend in Augsburg und Berlin. Den detailliert ausgearbeiteten Gemälden stehen die locker aufgefassten Zeichnungen gegenüber, sie leben durch ihre sichere Strichführung und sind für den Künstler so wertvoll wie ein gutes Bild... weiter

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Evas Töchter. Gabriele Fischer, Agnes Keil, Christiane Osann

28. Februar bis 10. April 2016, Schwäbische Galerie
Menschenbilder, und insbesondere Frauenbilder, stehen im Mittelpunkt des Schaffens der drei Künstlerinnen. Die Zeichnungen und Collagen von Gabriele Fischer zeigen Prototypen aus dem Alten Testament. Dabei nimmt sie insbesondere das Thema der Kommunikation in den Fokus. Auch bei den neuen Arbeiten der Bildhauerin Agnes Keil steht die Beziehung der Menschen zueinander im Mittelpunkt. Ihre flächig geprägten Stahlskulpturen geben Paare in Bewegung wieder. Die Bildhauerin Christiane Osann interessiert sich für Zustände und Situationen. Sie stellt mit ihren Holzskulpturen auf vielschichtige Weise Frauen von heute dar, die jedoch alle für sich stehen... weiter

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Foto: Martin Seitzer

Do it yourself - Mach's doch selber!

13. März bis 9. Oktober 2016, Volkskundemuseum
Umhäkelte Bäume im Park, „Ladys Night“ im Baumarkt, ein Repair-Café in der Innenstadt – seit einiger Zeit ist in vielen Lebensbereichen ein Trend zum „selber machen“ zu beobachten. Handgemachtes wird als Alternative zur industrialisierten Massenware wieder wertgeschätzt.

Dabei ist es noch gar nicht so lange her, dass Selbstgemachtes ganz selbstverständlich zum Alltag gehörte. In erster Linie wurde aus wirtschaftlichen Gründen repariert, umfunktioniert, geflickt, gestrickt und ausgebessert. Besonders in Notzeiten blieb den meisten Menschen oft gar keine andere Wahl, als auf diese Weise knappe Ressourcen effizient zu nutzen.

Die Ausstellung beleuchtet den Bedeutungswandel des Selbermachens in den letzten rund hundert Jahren, gibt Einblicke in verschiedene Praktiken und Ursachen des „Do it yourself“ und zeigt, wie männliche und weibliche Rollenmuster Handwerk und Handarbeiten bis heute prägen. Zahlreiche individuelle Einzelstücke von der Seifenkiste bis zum Wohnzimmer aus „Upcycling-Möbeln“ sind zu entdecken... weiter

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Zur Ausstellung gibt es ein umfangreiches Begleitprogramm.

 

Do it yourself - künstlerische Reflexionen

22. April bis 19. Juni 2016, Schwäbische Galerie
Die jurierte Ausstellung zeigt, begleitend zur kulturhistorischen Ausstellung „Do it yourself – Mach’s doch selber!“, Arbeiten junger Studierender und Hochschulabsolventen aus Schwaben. Sie wurden aufgefordert, sich mit „DIY“ auseinanderzusetzen. Vorstellbar sind nützliche Gegenstände, die durch frei verfügbare Anleitungen zur Nachahmung auffordern, Interpretationen des Themas in einer eigenen Bildsprache, künstlerische Inventionen zu sozialen und ökologischen Fragestellungen und vieles mehr. Die Auswahl der Arbeiten soll eine große Bandbreite an Möglichkeiten dieses spannenden Themas präsentieren... weiter

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Gratwanderung. Gemälde von Kilian Lipp

26. Juni bis 11. September 2016, Schwäbische Galerie
Die umfangreiche Einzelausstellung des bekannten Allgäuer Künstlers Kilian Lipp zeigt Gemälde, die vorwiegend in den letzten beiden Jahren entstanden sind. Zu den bevorzugten Themen gehört das Gebirge. Kilian Lipp gibt jedoch die Berge nicht als Kulissen aus der Entfernung wieder, sondern erspürt vielmehr das Detail. Es handelt sich bei seinen Bildern stets um eine Gratwanderung zwischen Gegenständlichkeit und Abstraktion, zwischen Klischee und Eigeninterpretation. Auch seine Menschen- und Tierbilder sind in diesem Zusammenhang zu sehen... weiter

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Menschenkette. Hansjürgen Gartner – Kunstpreisträger des Bezirks Schwaben 2015 

25. September bis 27. November 2016, Schwäbische Galerie
Bilder, Grafiken und Installationen aus vier Jahrzehnten zeigt die werkumfassende Einzelausstellung des Kunstpreisträgers Hansjürgen Gartner. Den Schwerpunkt bilden Menschendarstellungen im Spannungsfeld zwischen Körperlichkeit und Abstraktion, zwischen Fantasie und Realität sowie zwischen Verletzlichkeit und Stärke. Demgegenüber treten Gebrauchsgegenstände, die sich in sogenannten Miniaturinstallationen zu Geschichten verdichten. Damit schließt sich ein Kreis: Steht am Anfang der Objektkasten mit dem Titel „Menschenkette“, so sind auch bei Hansjürgen Gartners neuesten Arbeiten politische Ambitionen zu erkennen... weiter

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Foto: Sammlung Cornelius Grätz

Der Schneemann. Geschichte(n) eines Winterhelden 

27. November 2016 bis 5. Februar 2017, Volkskundemuseum
Mit Beginn der kalten Jahreszeit ist auch ein ganz besonderer Geselle wieder allgegenwärtig: der Schneemann. Selbst in milden Wintern begegnet uns der frostige Freund in Kinderbüchern und auf Postkarten, in Schaufenstern und am Weihnachtsbaum. Seit wann genau Menschen aus Schnee Figuren gestalten, ist nicht bekannt, doch als leichtes und zugleich festes Material bietet sich Schnee als Baustoff geradezu an. Der Begriff „Schneemann“ tauchte erstmals 1770 in einer Liedersammlung auf. Ein Kupferstich von Daniel Chodowiecki von 1778 gilt als die früheste Darstellung und zeigt den Schneemann als Verkörperung des Winters in bedrohlicher Erscheinung.

Die Ausstellung gibt einen Einblick in die Motivgeschichte des Schneemanns von der grimmig dreinblickenden Schneeskulptur bis zum freundlichen Plüsch-Schneemann fürs Kinderzimmer. Darüber hinaus ist die weltweit größte Schneemann-Sammlung von Cornelius Grätz aus Reutlingen zu sehen, die mit über 3.000 Exemplaren sogar Eingang ins Guinness-Buch der Rekorde gefunden hat... weiter

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Form und Farbe. Zugänge zu ungegenständlichen Gemälden aus der Sammlung 

18. Dezember 2016 bis 12. März 2017, Schwäbische Galerie
Im Bestand des Museums befinden sich auch Bilder mit ungegenständlicher Malerei. Diese stammen aus den letzten fünf Jahrzehnten und zeigen sehr verschiedene Auffassungen der Abstraktion – von informell bis konstruktivistisch. Präsentiert werden unter anderem Werke von Herbert Dlouhy, Burga Endhardt, Norbert Kiening und Bertram Schilling. Ihre Gemälde und Zeichnungen stecken ein großes Spektrum an gestalterischen Möglichkeiten ab. Mitmachstationen und ein umfangreiches museumspädagogisches Begleitprogramm bringen kleinen und großen Besucher/-innen die ungegenständliche Kunst näher... weiter

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