2015

Ausstellungen 2015

Von Abgründen, Geistern und Zwergen - Kunstwerke aus der Sammlung

12. Dezember 2014 bis 7. Januar 2015, Schwäbische Galerie
Über die Weihnachtszeit präsentiert die Schwäbische Galerie Bilder aus eigenen Beständen. Das Erdgeschoss ist Werken von Edeltraud Abel (1924–1994) gewidmet: Ihren Monotypien und Gouachen liegen oftmals Erzählungen oder Liedtexte zugrunde. Im Obergeschoss sind Neuerwerbungen aus den letzten Jahren ausgestellt, Gemälde und Fotografien namhafter zeitgenössischer Künstler/-innen aus Schwaben. Vertreten sind unter anderem Arbeiten von Georg Bernhard, Franz Hitzler, Adi Hoesle, Karen Irmer, Christopher Kochs, Harry Meyer, Monika Schultes und Klaus Zöttl. Das Spektrum der Motive reicht von zerklüfteten Landschaften über teils stark expressive figürliche Darstellungen bis hin zu abstrakten Kompositionen... weiter

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Jubiläumsausstellung Bezirk - 60 Jahre Bezirk Schwaben

12. Dezember 2014 bis 7. Januar 2015, Schwäbische Galerie

Eine bayerische Besonderheit sind die Bezirke: Sie bilden eine dritte kommunale Ebene, und ihr politisches Leitungsorgan, der Schwäbische Bezirkstag, wird direkt gewählt. Der Grundstein dafür wurde 1953 gelegt, als die Bayerische Bezirksordnung in Kraft trat. Damit wurden die Bezirke als wichtige Ebene der Selbstverwaltung und der demokratischen Mitbestimmung – anknüpfend an die innerbayerische Entwicklung seit 1818 – wieder ins Leben gerufen.

Jetzt, rund 60 Jahre später, zeigt sich, wie wichtig diese Entscheidung war: Die Bezirke sind starke Partner ihrer Bürgerinnen und Bürger im Sozialwesen, der Gesundheitsversorgung und der regionalen Kultur- und Heimatpflege. Der Bezirk Schwaben macht mit dieser Ausstellung auf die Bedeutung der modernen Bezirke und Aufgaben in unserer Heimat Bayern aufmerksam... weiter

 

Göttliches Kind - Jesuskinder als Seelentröster und Wallfahrtsziel

30. November 2014 bis 1. Februar 2015, Volkskundemuseum

Von der weit verbreiteten Jesuskindverehrung zeugen in Bayerisch-Schwaben zahlreiche Orte. Berühmte Kindlein wie das der Margareta Ebner in Maria Medingen, das Jesulein von Holzen oder das Jesulein in Kicklingen/Dillingen dienten lange Zeit als Wallfahrtsziel. In der Abteikirche der Zisterzienserinnen in Oberschönenfeld findet sich bis heute eine „anberührte“ Kopie des Prager Jesuleins.

Die Ausstellung zeigt die intensive Verehrung des Christkindes anhand zahlreicher Fatschenkinder, Andachtsbilder, seriell in Heimarbeit hergestellter kleiner Kastenbilder, Kindlein aus Wachs und vielem mehr. Im Mittelpunkt stehen zahlreiche kostbar eingekleidete Jesuskindfiguren, die bis heute in vielen bayerischen Frauenklöstern erhalten sind. Die jungen Novizinnen bekamen beim Eintritt ins Kloster diese „Seelentrösterlein“, die sie im „Gebet mit den Händen“ mit Kleidern und Accessoires ausstatteten und innig liebten... weiter

Zur Ausstellung gibt es ein umfangreiches Begleitprogramm.

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Licht hören - Bilder von Carmen Jaud

18. Januar bis 12. April 2015, Schwäbische Galerie
Die Augsburger Künstlerin Carmen Jaud zeigt eigens für die Räume der Schwäbischen Galerie geschaffene Bilder aus den letzten Jahren. Im Mittelpunkt steht dabei die Auseinandersetzung mit dem Thema Licht. Dementsprechend sind die Gemälde stark von der Farbe Gelb geprägt. Teils handelt es sich dabei um erinnerte Landschaften, teils um Transformationen von Gedichten zu Bildern. Die Gemälde leben von einer intensiven Leuchtkraft und einer stark haptischen Qualität. Eine begleitende Studio-Ausstellung ist der Farbe Gelb gewidmet. Objekte aus den Beständen des Museums sowie Leihgaben der Abtei Oberschönenfeld werden hier präsentiert... weiter 

Zur Ausstellung gibt es ein umfangreiches Begleitprogramm.

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Höchste Eisenbahn! - Mobilität für alle?

22. März bis 18. Oktober 2015, Volkskundemuseum
1840 – vor genau 175 Jahren – wurde die Bahnverbindung zwischen München und Augsburg eröffnet. Mit dieser Strecke wurde nicht nur die erste Ferneisenbahn in Bayern fertiggestellt, sondern zugleich der Beginn einer neuen Zeit eingeläutet. Die Ausstellung nimmt dieses Jubiläum zum Anlass, den damit verbundenen Veränderungen nachzuspüren und die Besucher/-innen auf eine Reise in das Eisenbahnzeitalter in Bayern – speziell in Schwaben – mitzunehmen. Ansichten des ersten und frühe Ansichten des „neuen“ Augsburger Bahnhofs, Waggon- und Lokmodelle früher Eisenbahnen, die Uniform eines Bahnwärters und vor allem zahlreiche Fotografien geben einen spannenden Einblick in eine Zeit, in der die Eisenbahn Landschaft und Menschen nachhaltig prägte.
Ein Blickfang der Ausstellung ist das Modell eines Teilstückes der Staudenbahn rund um den Bahnhof Fischach im Maßstab 1:87, nachgebaut mit viel Liebe zum Detail. Hier erfährt der Besucher nicht nur faszinierende Einblicke in die Welt des Modellbahnbaus, sondern auch, wie sehr sich der Alltag durch die zahlreichen Bahnstrecken, die im Laufe des 19. Jahrhunderts entstanden – auch im ländlichen Raum – verändert hat... weiter

Zur Ausstellung gibt es ein umfangreiches Begleitprogramm.
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Schöne Aussichten: Felix Weinold - Malerei und Fotografie

26. April bis 12. Juli 2015, Schwäbische Galerie
Felix Weinold zeigt in seiner neuen Ausstellung zwei Aspekte seiner Arbeit: Fotografie und Malerei. In beiden Bereichen bilden für ihn Motive anderer Urheber den Ausgangspunkt. Diese integriert er in seine Bilder und verfremdet sie bis zur Unkenntlichkeit. Nicht von ungefähr heißt eine der ausgestellten Serien „Diebstahl verpflichtet“ in Anlehnung an „Eigentum verpflichtet“. Für Felix Weinold soll ein Künstler die gesamte uns bekannte Kunst als Steinbruch betrachten, aus dem er sich bedienen darf. Felix Weinold verzichtet auf eine eigene durchgängige Handschrift, wechselt Stilmittel und Methoden, sobald sich Routine einzustellen droht... weiter

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Hier - jetzt - heute.
Vier Kunstschaffende aus Schwaben sehen die Gegenwart

26. Juli bis 18. Oktober 2015, Schwäbische Galerie
Dorothea Dudek,
Christian Hof,
Christian Hörl,
Jo Thoma

Dorothea Dudek thematisiert mit großformatigen Menschenbildern Situationen des gegenwärtigen Lebens, in denen sich die Schnelllebigkeit und Vergänglichkeit unserer Zeit widerspiegelt. Beklemmende und unheimliche Bilder aus der Welt der Krimiserien interessieren den Konzeptkünstler Christian Hof. Indem er Motive schlaglichtartig aus ihrem filmischen Zusammenhang herauslöst, verleiht er ihnen eine eigene Bedeutung. Jo Thoma greift mit ihren Fotografien das Thema „Mensch und Natur“ auf. Im Mittelpunkt steht für sie die Auseinandersetzung mit der Rückkehr der Wildnis in den urbanen Raum. Mit neuen, aus gemalten und gedruckten Elementen bestehenden Bildern lenkt Christian Hörl den Blick auf seine unmittelbare Umgebung und schafft dabei eine Symbiose von Persönlichem und Allgemeinem... weiter

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Fremdes Land
Szilard Huszank - Malerei

30. Oktober 2015 bis 6. Januar 2016, Schwäbische Galerie
Der junge Maler Szilard Huszank, seit 2011 in Augsburg ansässig, zeigt in seiner umfangreichen Einzelausstellung Arbeiten aus den letzten Jahren. Seine fiktiven Landschaften entstehen nicht in der Natur. Dennoch regen den Künstler erinnerte Bäume, Seen, Berge und Felder zu Bildern an, die viel von der Atmosphäre der Landschaft widerspiegeln. Während seine früheren Gemälde in uns häufig den Eindruck erwecken, an diesem Ort schon einmal gewesen zu sein, leben seine neuen Arbeiten von einer stärkeren Verfremdung in Bezug auf die Farbigkeit und von einer freieren Wiedergabe der Motive... weiter

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Prosit Neujahr! Der Jahreswechsel und das Glück

29. November 2015 bis 31. Januar 2016, Volkskundemuseum
Der Jahreswechsel ist ein ganz besonderes Ereignis. In vielen Kulturen wird er speziell gefeiert und von verschiedensten Bräuchen begleitet. Das Silvesterfest markiert eine Zäsur, eine Verabschiedung des Alten und einen Aufbruch in Neues. So findet der letzte Tag des Jahres seinen Höhepunkt zum Schluss: mit dem Glockenschlag um Mitternacht. Der gesamte Silvesterabend, vom gemeinsamen Feiern bis zu Sekt und Feuerwerk, ist stark von Ritualen durchwoben. Die Ausstellung wirft einen Blick auf diesen besonderen Übergang – und seine Entwicklung hin zur heutigen Feier.

Gleichzeitig lockt das Unbekannte, man blickt nach vorne. Was bringt das neue Jahr? Doch bitte schön Glück! Kein anderes Fest im Jahreslauf versammelt so viele Glückssymbole: Schweinchen, Schornsteinfeger und vierblättrige Kleeblätter sollen helfen, die guten Vorsätze fürs neue Jahr auch wirklich umzusetzen. Und beim Bleigießen und anderen Spielen wird ein Blick gewagt, was das neue Jahr bereithält. Im Kontext von Silvester widmet sich die Ausstellung auch dem Phänomen Glück in unserer alltäglichen Kultur... weiter

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