2011

Ausstellungen 2011

Von wegen Heilige Nacht! - Weihnachten in der politischen Propaganda

28. November 2010 bis 30. Januar 2011, Volkskundemuseum
Die Sammlung von Rita Breuer dokumentiert mit zahlreichen Exponaten den Missbrauch des Weihnachtsfestes für die politische Propaganda – im Kaiserreich und 1. Weltkrieg, in der Zeit der Weimarer Republik, durch die Nationalsozialisten und im 2. Weltkrieg, dann im geteilten Deutschland des Kalten Kriegs bis hin in die Gegenwart.

Glitzernder Christbaumschmuck in Granatenform, weihnachtliche Feldpost, Kriegsspielzeug, germanisch inspiriertes „Sinngebäck“, die „geflügelte Jahresendfigur“ im DDR-Sprachgebrauch, Szenesprüche der „68er-Generation“ und vieles mehr verdeutlichen, wie die stimmungs- und gefühlvolle Zeit des Weihnachtsfestes als „Einfallstor“ für Manipulationen diente. Allzuoft rückte dabei in den Hintergrund, dass Weihnachten doch eigentlich das Fest der Geburt Christi ist! ...weiter

 

Andrea Dresely - 30 Jahre textile Kunst

10. Dezember 2010 bis 20. Februar 2011, Schwäbische Galerie
Die Ausstellung gewährt einen Überblick über das Schaffen der bekannten Textilkünstlerin Andrea Dresely aus 30 Jahren. Dabei reicht die Bandbreite von Antependien, Paramenten und Stolen, über Entwürfe für Fahnen, Altarraumgestaltungen und transparente Collagen für Kirchenfenster bis hin zu Teppichen und Wandbehängen für den profanen Bereich. Im Hinblick auf die stilistische Entwicklung lässt sich eine klare Entwicklung in Richtung Reduktion ablesen...weiter

 

Hier steht der Himmel offen - 800 Jahre Kloster Oberschönenfeld

20. März bis 16. Oktober 2011, Volkskundemuseum und Schwäbische Galerie
Nach der Überlieferung der Zisterzienserinnenabtei Oberschönenfeld entstand das Kloster im Tal der Schwarzach im Jahr 1211. Erstmals wurde „Schonenwelt“ in einer Papsturkunde 1248 erwähnt, die dem Konvent die Privilegien des Zisterzienserordens verlieh. Die in der Zeit zwischen 1718 und etwa 1760 neu erbaute Klosteranlage und die sie umgebende Kulturlandschaft blieben bis heute weitgehend erhalten. Ende 1802 nahm Bayern das Kloster in Besitz und hob den Konvent bald danach auf, die Nonnen durften jedoch bleiben. König Ludwig I. ließ 1836 das Kloster wieder zu. 1918 erneut zur Abtei erhoben, leben heute hier rund 20 Zisterzienserinnen gemeinschaftlich in Klausur, um gemäß den Regeln des Hl. Benedikt „Gott zu suchen“. Durch „ora et labora“ (bete und arbeite) sind ihre Tage strukturiert, und im unablässigen feierlichen Gotteslob führen sie ein Leben in Gottes Gegenwart im Gebet: abgeschieden, aber doch den Menschen zugewandt...weiter

 

Sr. M. Emmanuela Köhler OCist. - Gold und Erde

14. August bis 16. Oktober 2011, Studioausstellung, Schwäbische Galerie
Parallel zur sakralen, teils von Nonnen geschaffenen Barockmalerei sind Arbeiten von Schwester Emmanuela, Zisterzienserinnenabtei Oberschönenfeld, zu sehen. Die mit Erde, Pastellstiften und Goldpigment gearbeiteten Darstellungen setzen altbekannte christliche Themen wie „Kreuzigung“ oder „Pietà“ in eine eigene moderne Bildsprache um...weiter

 

 

THE FAREWELL LETTERS - Nina Pettinato,
Kunstpreisträgerin des Bezirks Schwaben 2009

26. Oktober 2011 bis 8. Januar 2012, Schwäbische Galerie

Nina Pettinato aus Oettingen erhielt 2009 den Kunstpreis des Bezirks Schwaben in Form eines Reisestipendiums und nutzte dies. Damit nahm sie an einem Graduiertenprogramm in New York teil und zeigt nun die in Folge entstandenen Fotografien, Zeichnungen und Malereien, teils als Fortsetzungen bestehender Werkreihen, teils als neue Projekte...weiter

 

Weihnachtsträume anno dazumal - Historische Spielsachen

27. November 2011 bis 5. Februar 2012, Volkskundemuseum

Entzückende Puppen aus dem 19. und 20. Jahrhundert, historische Teddybären, Kaufläden, Schaukelpferde, Puppenküchen und vieles mehr erfreuten an Weihnachten viele brave Kinder. Auch heute noch lassen diese Spielsachen die Augen von Jung und Alt leuchten! Die Ausstellung zeigt eine umfangreiche Privatsammlung aus dem Landkreis Augsburg...weiter